Zwischen Nord- und Ostsee liegend, knappe 20 km unter Dänemark, 2400 Meter lang, knappe 30 Meter breit und Apsphalt, welcher auch bei nassester Strecke allerbesten Grip bietet. Das ist die Landebahn von Eggebek, der Premieren-Standort für einen Rennslalom in Schleswig-Holstein. Der Asphalt wurde 1986 vom Marinefliegergeschwader II mit dem oben beschriebenen Eigenschaften erneuert, damit auch größere Flieger drauf landen können, welche normalerweise eine längere Landebahn benötigen. Seit 2006 ist der Flugplatz nicht mehr in Besitz des Bundes und wird seitdem Stück für Stück in einen Industrie- und Energie Park verwandelt.
Nachdem Eggebek das niedrigste Nenngeld aller Rennslalom-Veranstaltungen 2009 nimmt, freuen sich die bemühten Veranstalter auf insgesamt 56 Teilnehmer am Samstag und 52 am Sonntag. Neben der schon in Eggebek gewohnten Möglichkeit komplett online zu nennen werden die Veranstalter einiges Neues bieten. Neben der in der deutschen Rennslalom Meisterschaft gewohnten Samstag-Abend Veranstaltung wird es unter anderem nach Hockenheim 2007 und Groß Dölln 2007 und 2008 wieder eine Geschwindigkeitsmessung geben. Zudem werden komplett neue Strecken gesteckt, um den Nordlichtern, die eventuell in den letzten Jahren an den DM-Läufen in Eggebek teilgenommen haben keinen Vorteil zu geben.
Das wird von der Rennslalom-Gemeinde scheinbar positiv aufgenommen. Von den 36 eingeschriebenen Fahrern, welche bisher punkten konnten haben 33 Fahrer für Eggebek genannt. Darunter die aktuellen kompletten Top 20. Nur Guido Keller, Marco Clos und Peter Magin scheuten die weiteste Anreise des Jahres. Trotzdem sind die meisten Klassen und Divisionen nur mit Ach und Krach voll, aber immerhin wird es beim aktuellen Stand keine halben Divisionspunkte geben. (weiterlesen…)
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